Tschernobyl/Prypjat


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Prypjat ist eine Stadt in der Ukraine die früher zur Sowjetunion gehörte. Seit 1986 ist sie zur Geisterstadt geworden,
da sie nur wenige Kilometer vom Unglücksreaktor von Tschernobyl entfernt ist.
Doch nun von anfang an: 1970 wurde mit den Bau der Anlage begonnen, die unter anderen Strom für Kiew liefern sollte. Die Gefahren der Technick
waren damals kaum bekannt, in Kernkraftwerken kam es zuvor noch nie zu einen Super Gau (schlimmster anzunehmender Unfall)
Insgesamt wurden auf dem Areal an dem Fluss Prypjat 6 Reaktorblöcke erbaut, die insgesammt eine Leistung von 3800MW lieferten
Das Kraftwerk galt als Musterbeispiel, Kritik war stets unerwünscht.
Am 26.4.1986 wurde Im Reaktorblock 4 nach mehrfacher Verschiebung (da mehr Strom benötigt wurde) ein Test surchgeführt,
der zeigen soll, was passiert, wenn die Stromzufuhr für den Kühlkreislauf unterbrochen ist. Der Kühlkreislauf eines
Kraftwerkes schützt den Reaktor auch vor Überhitzung und der Explosion, dessen Folge selbige hat.
Normalerweise reicht die Energie der auslaufenden Turbienen für die kurze Zeit (ca.1 Minute), bis die Notstromagregate
laufen. Das der Test zu einen Unfall führte hatte nach heutiger ansicht nach mehrere Ursachen. Eine war, dass sich das Personal
nicht an Vorschriften hielt, denen der Test unterlag. sie führten den Versuch durch, während der Reaktor eine zu niedrige Leistung hatte.
Laut einer Aussage wusste das der Schichtleiter auch, er wollte den Versuch jedoch nicht Abbrechen, da ihmń eine Beförderungbevorstand.
Als Hauptursache sehen viele die Bauweise des Reaktors. Wgen der Bauweise erhitze sich der untere Reaktorteil stark, was von sensoren nicht
gemessen werden konnte. Im eigentlichen Test beschleunigte dies die Nukleare Reaktion. Als die Temperatur anstieg, wollte man den Test stoppen,
Und löste eine Notabschaltung aus. Hier zeigte sich eine weitere konstruktionsschwäche: die Notabschaltung beschläunigte

Kontrollraum von Block 4
die Reaktion erst, bevor sie gebremst wurde. Durch die hohe Temperatur entwickelte sich im Sidewasser des Reaktors Knallgas
(Wasserstoff und Sauerstoff), welches Explodierte und Den Reaktordeckel sprengte. Da keine steurnde Elemente mehr vorhanden waren,
kam ees zu einer unkontrollierbaren Kettenreaktion (wie bei einer atombombe),hochgiftiges, Radioaktives Material wurde in den Himmel geschleudert
und kam als Radioaktiver Fallout mit den Regen wieder auf en Erdboden. Das Russische Regime versuchte den Unfall zu vertuschen und gab keine Informationen an Medien weiter.
Nicht einmal die Bewohner der Benachbarten Arbeiter Siedlung wusste wirklich davon. Erst als in einen 1200 Km entfernten Kraftwerk eine erhöhte Strahlenbelastung
gemessen wurde, kam der Vorfall an die Öffentlichkeit. Prypjat wurde erst einen Tag nach der Katastrophe evakuiert.
In einen Prozess wurde der Schicht, die den Test leitete, die alleinige Schuld zugesprochen. Um zu zeigen, dass es keinen
Konstruktionsfehler gab, wurden einige Kraftwerksblöcke bis in das Jahr 2000 weiter betrieben. Um zu verhindern, dass witerhin Strahlung freigesetzt wird,
wurde eine Betonhülle ("Sarkophark") über den Reaktor gebaut. Da Roberter von der Strahlung gestört wurden,
wurden Menschen (Liquidatoren) eingesetzt um ihn zu bauen. Die Strahlung gefährdete ihre Gesundheit stark und tötete einige von ihnen.
Ab 2013 wurde ein neuer Sarkophark gebaut, da der alte einsturzgefärdet war. Es wird geschätzt, dass mindestens 9000 Menschen
an den direkten Folgen der Strahlung starben. Auch in Westeuropa stieg die Zahl der schilddrüsenerkrankungen an.

Fallout von radioaktiven Caesium in Europa