Osterinsel


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Mitten in Pazifik liegt die Osterinsel. Sie ist nur halb so groß wie Dresden und gehört politisch zu Chile. Bekannt ist sie wegen ihrer riesigen Steinfiguren, Moai genannt.

Es wird angenommen, dass sie erstmals im 5. Jahrhundert von den Polynesiern besiedelt wurde. Am Ostersonntag 1722 erreichten niederländische Seefahrer die Insel, daher der Name.
Als sie die Insel erreichten stand die Kultur kurz vor ihrem Ende. Die auf der Insel lebenden Stämme errichteten zur Religionsausübung riesige Figuren, mit denen sie Kontakt zu ihren Ahnen aufnahmen.
Dies geschah, indem man wie Augen aussehende Steine in ihre Augen legte. Irgendwann kam es auf der kleinen Insel zu einer Überbevölkerung. Alle Rohstoffe wurden knapp. Noch heute zeugt das Fehlen von Bäumen und Palmen auf der ganzen Insel davon.
Dazu kam eine Anhäufung von Naturkatastrophen wie Stürmen und Fluten. Die Bewohner erkannten, dass ihre Religion ihnen nicht hilft und begannen, sie zu vernachlässigen. Als das Essen knapp wurde,
begannen sich die Stämme gegenseitig zu bekämpfen. So warfen sie zum Beispiel feindliche Moais um. Noch heute liegen viele auf dem Erdboden, einige sind zerbrochen. Als Ende des 18. Jahrhundert weitere britische Seefahrer die Insel erreichten,
wurden sie Zeuge einer Phase, in der die Einwohner versuchten, sich wieder zu vereinen. Auf der Insel war eine neue Religion entstanden. Man nannte sie "Vogelmann-Kult". Dabei entsandten alle Stämme einmal aller zwölf Monate einen jungen Mann.
Diese jungen Männer begannen dann einen Wettbewerb. Sie mussten zu einer benachbarten Felsinsel schwimmen, den Felsen erklimmen und ein Ei der brütenden Vögel stehlen. Mit diesem Ei mussten sie wieder herunter klettern, zurück schwimmen,
auf die Insel klettern und dann einen Berg besteigen. Der Junge, der dies als erstes schaffte, wurde für ein Jahr der König der Insel, hatte die Obermacht und die Aufgabe,
die Alte mit der neuen Religion und die Stämme zu vereinen. Dafür wurde extra eine neue Figur gebaut. Diese besaß erstmals Muster und vogelähnliche Strukturen auf ihrem Rücken.
Doch die englischen Seefahrer nahmen diese Figur mit zu einem Museum nach London, obwohl sich die Einwohner stark wehrten. Das war der endgültige Untergang der Kultur auf der Osterinsel.
Heute forschen viele Wissenschaftler auf der Insel. Warum zum Beispiel stehen viele Figuren trotz vieler Fluten und Kämpfe immer noch aufrecht? Auch sehr spannend ist die Tatsache, dass alle Moai Richtung Insel-Mitte schauen,
nur eine Gruppe schaut auf das Meer und das genau auf die Stelle im Westen, wo bei den Sonnenwenden die Sonne untergeht. Auch zu erforschen sind die Vorgänge am Felsen im Zentrum des Berges. Hier sieht man unvollendete Figuren,
wie sie noch im Steinbruch liegen. Einige sind über 100 Tonnen schwer. Wie konnten die Inselbewohner die Figuren über eine kilometerlange Strecke ans Meer transportieren? Viele Fragen, die die Wissenschaftler meist noch schuldig sind
Ein Rätsel ist ebenfalls, warumm die Insel trotz der isolierten Lage überhaupt besiedelt werden konnte...