Erster Reaktorunfall


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Sicher ist es überraschend, aber der erste Unfall eines Kernreaktors fand in Leipzig statt.
1942 war die Zeit des 2. Weltkrieges, in der mehrere Nationen danach strebten, die erste Kernwaffe zu bauen. Dazu sollte ein Forschungreaktor entwickelt werden um dort eine kontrollierte Kettenreaktion ablaufen zu lassen, die
zum Bau einer Atombombe in eine unkontrollierbare Kettenreaktion umgewandelt werden sollte. dafür wurde, im Leipziger Forschungsinstitud
eine Eisenkugel mit 750 kg Uran und 140 kg schweren wasser (Erklärung) gefüllt
und in heißes wasser getaucht. Das Experiment schien einige Tage lang zu funktionieren, bis wasser in die Kugel gelangte,
welches sich durch die Hitze in Wasserstoff und Sauerstoff spaltete. Da es den Forschern nicht gelang die Kugel zu öffnen,
Explodierte die Kugel später und schleuderte das Uranpulver durch den Raum, welches alles in Brand steckte.
Bisher wurden kaum solche Experimente unternommen, weshalb die Feuerwehr nicht wusste, dass man einen solchen Brand nicht mit Wasser
löschen konnte. erst am nächsten Tag konnte ein Eierschaum angesetzt werden, welches den Brand löschte.
Die beteiligten Personen wurden zwar nicht getötet, waren wahscheinlich aber dennoch einer hohen Strahlendosis ausgesetzt,
dessen Gefahr damals ebenfalls noch kaum bekannt war.

Legende/Fehler
=> Animation: ein einziges Neutron löst eine Nukleare Kettenreaktion aus, indem es ein Atom spaltet, Energie
freisetzt und gleichzeitig andere Neutronen freisetzt, die wiederum Atome spalten und energie freisetzen können.
Die Energie wird in form von thermischer Energie (also Hitze) abgegeben.